Veranstaltung: März 2017

Di
21.3.17
20.00 Uhr

Welttag der Poesie

Event-Picture: Welttag der Poesie Bas Böttcher (c) gezett
Bas Böttcher (c) gezett

Lesung

Lesung mit den Autorinnen und Autoren Bas Böttcher Deutschland | Aref Hamza Syrien / Buchholz | Mirela Ivanova Bulgarien | Nikola Madzirov Mazedonien | Alice Miller Neuseeland /Österreich | Moderation Knut Elstermann Journalist, Berlin

Mit einem Konzert aus Versen, Sprachen und Stimmen feiern wir den UNESCO-Welttag der Poesie. Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Teilen der Welt lesen ihre Texte in den Originalsprachen – dazu erklingen die deutschen Übersetzungen. Bas Böttcher ist Mitbegründer der deutschen Spoken Word Szene. Aref Hamza kam aus Syrien nach Deutschland. „Wir haben die Bomben überlebt / und jetzt ist unser Leben zu weit weg / als dass wir es uns zurückholen könnten“ (übersetzt von Sandra Hetzl). Mirela Ivanova schreibt Verse „furios bis zum Platzen“, befindet DIE ZEIT. Nikola Madzirovs Texte thematisieren die Brüche der Welt. „Die morsche Tür der Welt öffnen / und mit luftigen Schritten fortgehen“, heißt es bei ihm (übersetzt von Alexander Sitzmann). Alice Millers Texte greifen weit aus: „Wir werfen Karten über diese Welt / um unbekannte Inseln im Schwinden zu erfassen“ (übersetzt von Nicolai Kobus).

Der UNESCO-Welttag der Poesie würdigt den Stellenwert der Poesie, die Vielfalt des Kulturguts Sprache und die Bedeutung mündlicher Traditionen. Seitdem er im Jahr 2000 ins Leben gerufen wurde, organisiert das Haus für Poesie (vormals Literaturwerkstatt Berlin) gemeinsam mit ihren Partnern die zentrale Veranstaltung in Deutschland.

Unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission.

Eine Gemeinschaftsveranstaltung des Hauses für Poesie und der Stiftung Brandenburger Tor mit der Deutschen UNESCO-Kommission, der Akademie Schloss Solitude, dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD, dem Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia Bamberg und dem Aktionsbündnis WIR MACHEN DAS mit der Allianz Kulturstiftung und der Stiftung: do.


 



Ort:
Stiftung Brandenburger Tor
Max Liebermann Haus

Pariser Platz 7, 10117 Berlin


Eintritt:
frei!